GR221 – Etappe 6: Deiá – Refugi La Muleta

Gemütlich, olivig, blau (Galerie 6. Etappe)

Die Nacht mit 17 weiteren Personen im Raum war okay.

8 Uhr pünktlich sind wir im Frühstücksraum. Er ist noch alles dunkel und von Frühstück keine Sicht. In der einzig erleuchteten Küche belegt jemand Brote. Wir öffnen die Fensterläden und irgendwann gab es dann Brot mit Tomate und Käse und Schinken belegt. Dazu Kaffee. Wir sitzen mit den Schweizern und Ramsteinern zusammen am Tisch und warten bis die meisten am Weiterwandern waren bis wir unsere drei Sachen packen gehen.
Christine lässt sich vom Weiterlaufen nicht abbringen.

Denn die Berge hängen voller Wolken. Sieht sehr beeindruckend aus.

Gegen 9.45 Uhr starten wir durch Deiá und knipsen die Gässchen als wären wir das erste Mal im Ausland. 10.15 Uhr lassen wie Deiá hinter uns.

Der Weg ist schon eher ein Spaziergang. Auffällig viele Wanderer, Jogger, Radler sind auf der Strecke unterwegs. Allein eine schwedische Gruppe mit über 40 Teilnehmern, die joggend, walkend an uns vorbei hetzen seien dabei im Speziellen erwähnt. Wir lassen sie vorbei ziehen und genehmigen uns erstmal einen frischen Orangensaft, der am Wegesrand frisch gepresst angeboten wird.

Vorbei an Trockenmauern, die den Erdkräften nicht immer Stand halten, kommen wir zur Finca Son Mico mit einen grandiosen Blick auf die Berge. Mit Orangentarte und Orangensaft genießen wir die Sonne. Danach geht’s durch Olivenhaine. Viele Schilder weisen die verschiedenen Wege direkt nach Sóller, Port de Sóller oder das Refugi La Muleta aus. Wir wählen den Weg direkt zum Refugi mit tollem Überblick über die Bucht von Port de Sóller. Das Refugi liegt idyllisch neben dem Leuchtturm Faro del Cap Gros. Nach 5,5 Stunden und knapp 12 km kommen wir schon um 14.30 Uhr an. Unsere Refugi-Bekannten sind natürlich schon da. Der Schlafsaal im Obergeschoss ist wieder sehr großzügig mit etwa 15 Doppelstockbetten, die aber nicht voll belegt werden.

Wir nutzen den Nachmittag und statten Port de Sóller einen Besuch ab. Die historische Straßenbahn (tranvía) ist die Attraktion. Wir bummeln die Promenade entlang und suchen uns ein Lokal zum Abendessen aus. Auf vier Tellern werden wir dann kreative Fischgerichte serviert bekommen und dabei den Sonnenuntergang genießen. Der Ausflug schlägt aufs Kilometerkonto mit weiteren knapp 9 Kilometern zu Buche.

 

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