Cancun

Nach der Ankunft in Mexico mit einem deutschen Ferienflieger, der hier nur lobend erwähnt werden kann, kamen wir todmüde in unserem Hostel in Cancun Centro an. Auf dem Weg dorthin säumten Mc Donalds & Co. den Weg. Auch sonst ist der amerikanische Einfluss überall spürbar.
Besonders den Riesenschlitten wie Hummer und 12-Sitzer-Vans schaut Mirko begeistert hinterher.
Am Vormittag planten wir die nächsten Tage, wobei der Besucherstrom zwischen den Feiertagen und den damit verbunden Mangel an Mietwagen uns auf den Bus zur Weiterreise verwies.
Cancuns Strand wollten wir natürlich auch sehen, der den ganzen Touristenstrom begründet. Dazu machten wir uns mit dem öffentlichen Bus (0,50 Euro) auf in die Zona Hotelera. Man könnte es auch Bettenburgenviertel nennen.
Kurioserweise liegt auf der Landzunge vor der Stadt auch eine archäologische Anlage mit Mayaruinen.
Das türkise Wasser der Karibik entsprang schon dem Bilderbuch, aber die Wellen luden nicht zum Baden ein.
Den Fresstemplen entlang der Hotels und im Island Shopping Center konnten wir uns dann nicht so ganz entziehen: ein Starbucks Frappuccino bot die nötige Abkühlung vom schwül warmen Wetter.
Dafür genossen wir am Abend in einem Freiluftrestaurant im 2. OG mit Blick auf den Parque Las Palapas die Quesadillas con Nopales (Kaktus) und Tacos con Bistec (Rindfleisch).

Heute, am Mittwoch, geht’s weiter nach Valladolid.

Torres del Paine

Es jagt ein Superlativ das andere.
Als wir am Freitag vor den Bergen im Nationalpark Torres del Paine in Chile standen, meinte Mirko: Das sei die schönste Landschaft, die er je gesehen hat.
Und Chile gab an diesem Tag alles: wärmende Sonne, blauen Himmel, schneebedeckte Berge, eis- und azurblaue Seen und Flüsse, blühende Sträucher.
Von den 300 Bildern aus dem Nationalpark zeigen wir euch ein paar wenige und hoffen, unsere Begeisterung kann auch euch anstecken.
Die fast 800 km lange und kuriose Fahrt nach Chile und zurück lohnten sich auf jeden Fall, auch wenn die 2 Stunden an den Grenzübergängen nach Chile auf der Hinfahrt sehr an den Nerven zehrten.
Die sonnigen Bilder sollen nicht über die Temperaturen hinwegtäuschen. An manchen Stellen warnte uns der Guía vor den Windgeschwindigkeiten bis zu 50 km/h.

Heute startet unsere erste Marathonbusreise, die bis Montag dauert und uns nach Bariloche bringt.

Die weite Welt…manchmal ganz nah.