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Valladolid-Mérida-Chichén Itzá

Bei unserer Ankunft am Mittwoch in Valladolid – einer kleinen Stadt auf dem Weg an die Golfküste – erinnerten wir uns sofort an Trinidad auf Kuba: kleine bunte Häuser bestimmen das Stadtbild und Händler verkaufen ihre Waren am Straßenrand.
In der gesamten Gegend warten zahlreiche Cenoten. Wir entscheiden uns für die Cenote Samulá – ein hübscher Höhlenteich, an dessen Wänden Wurzeln wuchern und Stalaktiten von der Decke hängen. Wir waren beeindruckt, da wir uns nicht viel unter einer Cenote vorstellen konnten. Mirko lies sich das Planschen nicht nehmen.

Von Mérida – im Westen Yucatans – aus wollten wir am Freitag eigentlich in das Biosphärenreservat nach Celestún an der Küste, aber es kommt immer anders als man denkt. Unsere gebuchte Tour fiel wegen geringer Teilnehmerzahl ins Wasser und man bot uns stattdessen Chichén Itzá, das erst am Ende unserer Reise geplant war. Aber eh wir den Tag in der Stadt verbringen, schlossen wir uns der Mayaruinentour an.
Durchschnittlich besuchen 5.000 Menschen täglich die größte Mayastätte auf Yucatan. Gestern müssen es aber leicht doppelt so viele gewesen sein, was der Urlaubszeit im In- und Ausland geschuldet ist. Unsere Gruppe bestand so aus 9 Mexikanern, 2 Brasilianern und uns. Wir ließen uns von den Massen nicht beirren und schoben uns mit unserem Führer durchs Gelände vorbei am El Castillo (Burg), dem größten Ballspielplatz und Observatorium.