Camperleben
Camperleben

Camperleben

Auf ins neue Abenteuer...

Fahre in die Welt hinaus. Sie ist fantastischer als jeder Traum. Ray Bradbury

Die Nacht im Gefängnis war okay, wir haben bis 9 Uhr geschlafen. Wird man nicht eigentlich früher geweckt? 
Nach der Dusche war schnell gepackt, denn so viel ging in der kleinen Zelle ja nicht auszupacken. 

Im Café nebenan gönnten wir uns Frühstück und Kaffee/Tee und nahmen dann einen Uber zur Campervermietung. Die Dame war super freundlich, nur unsere späteren Nachfragen und unser Wiederauftauchen nach dem Einkaufen ließ sie etwas unentspannt aussehen. Nach dem Einkaufen stellten wir fest, dass der Deckel zum Wassertank fehlte, die Rückfahrkamera und die Rückfahrlichter nicht funktionierten. Das Wifi probierten wir auch noch schnell, auch nix.

Alles außer der Rückfahrkamera wurde behoben. Die geht eben nicht mehr bei den über 12 Jahre alten Campern mit 441.000 Kilometer auf dem Tacho. Als wir losfuhren, fragte ich mich, wie er das bis jetzt geschafft hat. Alles klappert und knarzt, wenn wir das 7-Meter-Vehicle bewegen. Ich hoffe ernsthaft, es hält durch. Wir hatten heute schon zwei kaputte Camper im Laufe des Tages gesehen/getroffen. 

Ich geb zu, dass ich bis jetzt auf dem Beifahrersitz eher unruhig bin und bei jeder Kurve denke, hoffentlich funktioniert die Lenkung und die Bremse. Ich sitze ja auch wieder am Abgrund.

Mirko hatte sich einen Stellplatz ohne Gebühr in Akaroa rausgesucht. Der Weg ging über Serpentinen bergauf und bergab und dann war der Platz voll. Er konnte es nicht glauben. Nicht mal halb 6 und kein kostenloser Platz mehr. Also blieb uns nur der Campingplatz und wir zahlten für den Stellplatz soviel wie im Gefängnishostel. Dafür war die Aussicht schöner und ohne Gitter.

Auspacken, Betten beziehen, Campingplatz checken, nochmal in den Ort laufen und Videos des Camperverleihers schauen – unser 1. Campertag.