Nordwärts
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Auf ins neue Abenteuer...

Die Marlborough Sounds haben wir mittels Fähre ruhig und sonnig hinter uns gelassen und steuern nun mit dem Mietwagen den äußersten Norden zum Abschluss an.
Auf der Strecke an der Westküste der Nordinsel kamen wir noch einmal durch Whanganui und aßen dort einen Happen mit Blick auf die historische Straßenbahn. Wir entschlossen uns kurzerhand zur 5-minütigen Fahrt. Die alten Herren, die sich um die Anlage kümmerten waren mit Herzblut dabei. Die Tram wurde aus einem Schrotthaufen restauriert.

Die Vulkane Mount Egmont und Mount Ngauruhoe (Schicksalsberg) gaben uns wieder keine Chance auf einen Blick oder eine Wanderung. Tiefhängende Wolken und Regen machten wieder einen Strich durch die Rechnung. So fuhren wir um Eggi – wie Mirko ihn nannte – auf dem Surf Highway mit einigen Abstechern zu den Stränden von Opunake und Oakura sowie dem Cape Egmont Lighthouse herum und anschließend den Forgotten World Highway nach Taumaruni.  Als vergessen würde ich hier fast jede Straße bezeichnen. Die Landschaften war jedoch schon beeindruckend mit vielen sanften grünen Hügeln, scheinbar handgegrabenem Tunnel und Whanamomona – einer Stadt, die sich selbst zur unabhängigen Republik erklärt hat und gerade eine Unabhängigkeitsfeier abhielt. Einige Kilometer Schotterpiste wie auch Kurven ohne Ende gehörten dazu. Auf dem Weg in den Norden machten wir heute ordentlich Strecke mit 6 Stunden Fahrtzeit und mittäglichen Stopp in Raglan, einem Surferhotspot, wo es wieder mal regnete.

Angekommen in Whangarei fuhren wir direkt auf ein markantes Gebäude mit Wiedererkennungswert zu. Friedensreich Hundertwasser liebte und lebte Neuseeland und hinterließ ein architektonisches Kunstwerk, in dem heute Maorikunst ausgestellt wird.

Der Blick aus dem Hotelzimmer auf den Sonnenuntergang neben Palmen und Wasser entschädigt für die vor allem für Mirko anstrengende und lange Fahrt.